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R-1000iA80F

Leichtgewicht im Bodyshop

    26/02/2009

    In der Mittelgewichtsklasse platziert FANUC Robotics die neue Roboterbaureihe R-1000i. Als erste Maschine in dieser Baureihe kommt der R-1000iA/80F mit einer Traglast von 80 kg und einer Reichweite von 2.230 mm auf den Markt. Produktionsplaner aus der Automobilindustrie gaben den Gedankenanstoß zur Entwicklung dieser Baureihe.

    Mit der Einführung der neuen Mittelklasse-Roboter R-1000iA erfüllt FANUC Robotics die Vorstellung der Produktionsplaner, auf vorhandener Fläche schneller und produktiver zu fertigen. Ein leichter Roboter wie der R-1000iA/80F erweitert das Spektrum möglicher Produktionskonzepte, insbesondere wenn es um kürzere Zykluszeiten und bessere Flächennutzung geht. In Europa muss sich diese Traglast-Klasse erst etablieren. In Japan ist der Wettbewerb bereits in Gang. Der R-1000iA/80F markiert dabei Top-Werte: Mit 2.230 mm verfügt er über die größte Reichweite vergleichbarer Roboter. Hinzu kommt ein sehr großer Arbeitsraum. Eine außermittig versetze Achse 2 erweitert den Arbeitsbereich unterhalb des Roboterfußes, ist also vor allem bei Konsolvarianten optimal nutzbar. Auf den ersten Blick wirkt der neue Roboter wie eine verkleinerte Ausgabe des R-2000i. Interessant für Linienbauer: Der R-1000iA ist deutlich schlanker als die Roboter der größeren Modellreihe. Im Profil kommt er gerade einmal auf 500 mm Breite.

    Bei der Entwicklung der neuen Roboter wurde Wert auf Dynamik und hohe Achsgeschwindigkeiten gelegt. Dieses Entwicklungsziel ist erreicht. Das zeigt sich im Vergleich mit Wettbewerbsgeräten, aber auch mit dem nächst kleineren Robotermodell von FANUC Robotics, dem M-710iC mit 70 kg Traglast. Der R-1000iA ist in allen Achsen schneller. Die zulässigen Momente an der Handachse liegen in der Größenordnung sinnvoll zwischen den Werten der Roboter R-2000i und M-710i.

    Gedacht ist der Roboter für den Betrieb mit so genannten Leichtgewichts-Schweißzangen. Technische Entwicklungen wie der Einsatz von Aluminium bei Zangen lassen die Masse von Punktschweißzangen um mehr als die Hälfte gegenüber konventionellen Zangen sinken. „Das ist die Chance, auch leichtere und schnellere Roboter einzusetzen", sagt der Automotive-Experte von FANUC Robotics, Dr. Michael Klos. Wo bislang ein 165 kg-Roboter wie der R-2000iB/165 zum Einsatz kommen musste, reicht nun ein R-1000iA mit 80 kg Traglast. Als erste mögliche Erweiterung der Baureihe wird ein 100 kg-Roboter in Erwägung gezogen, der beim Einsatz einer „Light Weight Servo Gun" einen 210 kg-Roboter ablösen könnte.

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